Wegstrecke
Nr. 1: Bocca del Lupo
Diese Wegstrecke windet sich bequem über Gemeindestraßen und
kurze Abschnitte der Panoramaprovinzstraße. Sie dauert insgesamt drei
bis dreieinhalb Stunden. Der Ausgangspunkt liegt beim Beginn der S. Bartolo
Straße, wo eine - im Auftrag der Parkinstitution vom Prof. Paolo Castellani
verwirklichte- Freske wie auf einer Karte aus dem 17.Jh. die Eigenschaften
dieses Gebiets und seine geschichtlichen und architektonischen Sehenswürdigkeiten
darstellt. Hier kann man parken und den Fußweg beschreiten. Es öffnet
sich der Ausblick über Pesaro, während man zur Provinzstraße
hin aufsteigt. Nach dem von der Provinz geleiteten Zentrum für Umwelttechnologien,
ist der Wanderweg mit didaktischen Botanikbeschilderungen ausgestattet,
die ungefähr 40 Baum- und Straucharten beschreiben. Man geht nun immer
im Schatten auf der rechten Seite des Privatparks der Villa Imperiale, die
ein herrliches Beispiel der Renaissancearchitektur ist. Die Flora, auf die
man längs des Weges trifft, kann in drei unterschiedliche Arten unterteilt
werden: die natürlichere, wie die italienische Sarsaparille, die Ulme,
der Feldahorn, der Weißdorn, große Flaumeichen, Spargeln, die
Färberröte und die S.Giovanni-Rose, u.s.w., dann die Flora, die
mit der landwirtschaftlichen Tätigkeit des Menschen in Verbindung steht,
wie Maulbeerbäume, Oliven- und Feigenbäume, und schließlich
die Pflanzen, die auf die historische Anwesenheit der Villen zurückgehen,
die mit einer exotischen Flora verschönert wurden, die zum Großteil
aus immergrünen Arten, wie Zypressen, Kiefern, Steineichen, Strandkiefern
und Aleppo-Kiefern bestand. Weiter vorne, wo die Straße Bocca del
Lupo mit der Via dell'Altarello zusammentrifft, erstreckt sich der Blick
über die harmonischen Felder, die noch reich an vor allem aus Tamarisken
und Christdorn oder Stechdorn bestehenden Trennungshecken sind. Bei der
Panoramaprovinzstraße angelangt, überquert man diese, um den
Weg auf einer antiken, mittlerweile vom Grün zurückeroberten Gemeindestraße
fortzusetzen. Bei S.Marina Alta, die einen Abstecher erfordert, genießt
man schöne Panoramablicke aufs Meer. Wieder auf den eigentlichen Weg
zurückgekehrt, kommt man zum Piazzale Hermitage, wo sich ein weiter
Rundblick auf das Meer und die Steilküste bietet. Vereinzelte Bauernhäuser
erinnern an die einst bis zum Strand reichende Agrartätigkeit. Es folgen
der Leuchtturm und Villa Imperiale, dann geht es wieder abwärts bis
zum Ausgangspunkt. Es handelt sich sicher um eine Wegstrecke, die es ermöglicht,
die mit den Tätigkeiten und der Anwesenheit des Menschen verbundenen
Aspekte wahrzunehmen, die harmonisch in die Natur und die Felder einfügt
sind.
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