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Es ist eines der vier Schlösser (zusammen mit Casteldimezzo,
Gradara und Granarola), die zwischen dem 10. und 13. Jh. errichtet
wurden und ein Verteidigungssystem darstellen, das dazu dient den
Siligata-Paß, im Grenzgebiet zwischen der Kirche von Ravenna
und der Kirche von Pesaro, und dann zwischen den Malatesta von Rimini
und jenen von Pesaro, zu kontrollieren.
Der Ort hieß ursprünglich Fiorenzuola und bekam 1889
den Beinamen “di Focara”, wahrscheinlich weil es hier
in der Antike Feuerstellen gab (fuoco=Feuer), die den Seefahrern
die Stellung signalisierten, oder wegen des Vorkommens von sogenannten
“Fornacelle”, wo man Ziegel und Terrakotten brannte
(vom romagnolischen Dialekt fuchèr oder fughèr, d.h.
Feuer machen, um Ziegel zu brennen). Als Zeugnisse zur Geschichte
des Ortes sind einige Portale aus dem 17.-18. Jh., ein paar Türklopfer
an den Eingängen und Reste der mittelalterlichen Stadtmauern
erhalten geblieben. Interessant ist auch eine Tür, auf der
ein Schild angebracht ist, welches einige Verse von Dante (Inferno
XXVIII) in Erinnerung ruft, die sich auf ein Vorkommnis beziehen,
das sich auf dem unten liegenden Meer ereignete. Außerdem
ist die Chiesa di Sant'Andrea erwähnenswert, für die es
seit dem 12.Jh. schriftliche Belege gibt. Es ist besonders suggestiv
durch diesen kleinen Ort zu schlendern, in dessen Gässchen
und kleinen Plätzen die Erinnerung an die Vergangenheit intakt
geblieben ist.
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